Neben Laufschuhen ist die Laufjacke vielleicht der wichtigste Teil deiner Laufgarderobe – zumindest an windigen und kühlen Tagen. Die Laufjacke ist die äußere Schicht am Oberkörper und ihre Hauptaufgabe ist es, dich vor Wetter und Wind zu schützen. Die Jacke fungiert mit anderen Worten als dein Schutzschild gegen Kälte und eventuell Regen und Wind.
Die Beine bleiben warm – schließlich leisten sie die meiste Arbeit. Aber wenn du am Oberkörper frierst, riskierst du, deine Beine zu überlasten, weil du schnell nach Hause in die Wärme willst.
Und es macht doch mehr Spaß zu laufen, wenn man die ganze Strecke warm und komfortabel ist.
Gefüttert oder nicht?
In allen Jackenkategorien findest du die Möglichkeit von gefütterten und ungefütterten Jacken. Hier liegt es natürlich nahe, darüber nachzudenken, ob du dich in deiner aktuellen Laufkleidung besonders kalt oder warm fühlst.
Aber es ist auch eine gute Idee, darüber nachzudenken, wie du die Jacken verwenden wirst: Eine gefütterte Jacke kann ohne allzu viele zusätzliche Schichten darunter auskommen, verliert jedoch etwas an Vielseitigkeit. Die ungefütterten Jacken können, mit den richtigen Schichten darunter, das ganze Jahr über funktionieren.
Denke an die innere Schicht
DENKE daran, dass eine gute Laufjacke wenig wert ist, wenn das, was du darunter trägst, nicht optimal ist. Für die kältesten Frühlingsläufe empfehlen wir dringend, dass du ein eng anliegendes und schweißtransportierendes Baselayer (Basisschicht/Unterhemd) verwendest, das den Schweiß effektiv von der Haut ableitet, damit du trocken bleibst. Läufst du in normalen Baumwollhemden oder Ähnlichem, wird es garantiert eine kalte und unangenehme Erfahrung – egal wie gut deine Laufjacke ist.
Hier findest du unsere große Auswahl an Basisschichten, die ideal als innere Schicht in Kombination mit einer schützenden Laufjacke als äußere Schicht sein werden.
Winddichte Laufjacken
Der sogenannte Windbreaker. Ein legendäres Kleidungsstück, das jeder Läufer in der Garderobe haben sollte. Zusammen mit ein paar langen Tights ist es vielleicht das Kennzeichnendste, was ein Läufer tragen kann: Etwas groß in der Größe und steif im Stoff mit belüfteten Einsätzen unter den Armen.
Einfach, aber essenziell, da es das ganze Jahr über funktioniert: Der Sommertag, an dem der Regen den Tag kälter gemacht hat als die anderen; der Herbsttag, an dem die Dunkelheit langsam hereinbricht und die Jacke mit zusätzlichen Reflektoren ausgestattet werden muss; der Wintermorgen, an dem du drei Schichten zwischen Jacke und Haut findest; der Frühlingstag, an dem der Wind gerade erst abzuflauen beginnt.
Der Grund, warum die Jacke so vielseitig ist, liegt darin, dass sie eben "nur" winddicht ist. Die Jacke kann ohne eine wasserdichte Membran hergestellt werden, die die Jacke dichter und wärmer machen würde. Die winddichten Jacken sind atmungsaktiver als die wasserdichten, aber wenn du dich an die oben genannten Tipps hältst, können sie die meisten Läufer auch im Winter warm halten.
Die größte Stärke der Jacke wird auch eine kleine Schwäche. Dass sie winddicht und wasserabweisend sind, macht die Jacken anfällig für Regen. Und wenn du kälteempfindlich bist, gibt es in der nächsten Kategorie mehr Wärme zu holen.
Wasserdichte Jacken
Die wasserdichte Jacke spaltet die Meinungen: Für einige ist sie das Einzige, was sie im Winterhalbjahr rausbringt, während sie für andere wie Plastiktüten ohne Atmungsaktivität sind. Ob du der eine oder der andere bist, ist schwer zu wissen, aber frage dich vielleicht selbst, ob du beim Laufen hauptsächlich frierst oder schwitzt? Bist du letzteres mit einer winddichten Jacke, ist eine wasserdichte vielleicht nicht notwendig.
Sie ist es jedoch, wenn du entweder zu den ersteren gehörst oder dich gut genug kennst, um zu wissen, dass du auch bei strömendem Regen laufen gehst.
An diesen Tagen gibt es kaum etwas Besseres, als wenn du die Kapuze über die Haare ziehst und dich vielleicht hinter einem Schlauchschal versteckst.
Gehörst du zu denjenigen, die besonders schwitzen und vielleicht eher eine kühlende äußere Schicht brauchen, dann könnte eine Laufweste vorteilhaft sein.
Laufwesten
Die Wichtigkeit eines warmen Oberkörpers kann nicht genug betont werden: Du sorgst dafür, dass du dein Tempo leichter steuern kannst und hoffentlich Krankheiten vermeidest. Wenn es für dich kein Problem ist, warm zu bleiben – vielleicht eher im Gegenteil – dann überlege eine Weste.
Hier hast du die Möglichkeit, die Wärme, die dein Körper erzeugt, nah zu halten, während du eine große Fläche in Form deiner Arme hast, die teilweise entblößt sind und die Wärme leichter abgeben.
Die Westen sind oft wind- und wasserabweisend, da die Wasserdichtigkeit nicht so wichtig ist, da der Mangel an Ärmeln nicht hilft. Sie können mehr oder weniger gefüttert sein, was sie wiederum mehr oder weniger vielseitig macht: Eine gefütterte Weste ist im Sommer nicht geeignet, während eine ungefütterte Weste – mit den richtigen Schichten darunter – den ganzen Winter über gut funktionieren kann.
Am wichtigsten ist jedoch natürlich, dass du im Dunkeln gesehen wirst. Trage immer eine reflektierende Weste, wenn du im Dunkeln läufst.
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