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TEST: Saucony Ride 14 vs. Ride 13 - Videobewertung sehen!

Der Saucony Ride 14 ist im Grunde ein Allround-Laufschuh. Dennoch eignet er sich auch für die etwas schnelleren Laufstrecken, völlig unabhängig von dessen Distanz. Videobewertung hier sehen.

Bereits im Oktober 2020 habe ich den Saucony Ride 13 getestet, der damals mit der brandneuen Zwischensohle ein großes Upgrade gegenüber seinem Vorgängermodell war. Doch nun ist der Saucony Ride 14 angekommen und obwohl dieses Mal keine wesentlichen Veränderungen am Schuhwerk vorgenommen wurden, ist der Saucony Ride 14 dennoch für mich ein besonders relevanter und erstklassiger Laufschuh. Lese die vollständige Bewertung hier!

  

VIDEOBEWERTUNG

 

  

SAUCONY RIDE 14 MIT NEUEM OBERMATERIAL

Sowohl die Zwischensohle wie auch die Außensohle am Saucony Ride 14 ist im direkten Vergleich zum Vorgängermodell, nämlich dem Saucony Ride 13, völlig unverändert geblieben. Und dies zum Glück, denn es handelt sich schließlich um ein Setup, das hervorragend funktioniert und insofern es wahrlich verdient hat, etwas länger als nur auf ein einzelnes Modell zu überdauern!

Die wenigen Veränderungen, die jedoch vorgenommen wurden, lassen sich am Obermaterial finden. Im Vergleich zum Vorgängermodell, so hat der Saucony Ride 14 nämlich ein simples und "cleanes" Look bekommen. Dies liegt daran, dass das Obermaterial dünner gestaltet ist. Zudem gibt es mehr Belüftungslöcher - dafür deutlich kleiner in der Größe. Und genau dies sorgt dafür, dass der Saucony Ride 14 in der Optik weniger rau aussieht. Das Design passt jetzt tatsächlich zum eigentlichen Schuhtyp und wofür der Saucony Ride wirklich darstellt.

 

  

Das Logo an der Schuhseite ist insgesamt größer und länger geworden. Nun steht auch "Saucony" auf der Rückseite des Schuhs, wodurch Saucony jetzt als Marke deutlich sichtbarer ist als es bei den Vorgängermodellen der Fall war. Es scheint, als ob das Logo als eine Verstärkung im Bereich des Mittelfußes fungiert und diese dann in Richtung der Fersenkappe wirkt. Doch wenn ich den Saucony Ride 13 und den Saucony Ride 14 gleichzeitig anhabe, dann bemerke ich keinerlei Unterschied. Die Fersenkappe auf dem Saucony Ride 14 fühlt sich genauso solide an wie beim Modell Saucony Ride 13.

  

saucony ride 14

saucony ride 14

  

Ich habe bereits zuvor erwähnt, dass der Saucony Ride 13 der meist stabilste und neutrale Laufschuh ist, in dem ich jemals gelaufen bin. Ich kann daher nicht wirklich sagen, dass ich beim Laufen genau dieselbe Sicherheit empfinde wie im Modell Saucony Ride 14. Dies liegt vermutlich daran, dass das Obermaterial unterhalb des Knöchels etwas tiefer liegt. Auf diese Weise hat das Obermaterial den Fuß nicht so fest im Griff wie beim Modell Ride 13. Dies konnte ich tatsächlich mehr oder weniger lösen, indem ich stattdessen das obere Schnürband-Loch verwendete.

Zudem sollte erwähnt werden, dass die FormFit-Technologie von Saucony – die auch im Modell Saucony Ride 14 vorhanden ist – dem Schuhwerk eine weitaus passende Passform verleiht, sodass die Schuhe anatomisch besser am Fuß sitzt als es bei vielen anderen Laufschuhen der Fall ist.

 

ZWISCHENSOHLE UND KOMFORT

Saucony Ride 14 gilt als ein Allround-Laufschuh, der auf den kurzen und den längeren Strecken mit unterschiedlichem Tempo eingesetzt werden kann.

Dank Sauconys PWRRUN-Schaum in der Zwischensohle, so ist der Saucony Ride 14 reaktionsfähig und stoßdämpfend. Genau dies macht einen vielseitigen Laufschuh besonders charakteristisch. Dennoch möchte ich meiner Meinung nach immer gern ein kleines 'aber' beim Begriff 'Allround' hinzufügen, wenn ich den Saucony Ride anderen weiterempfehle.

  

saucony ride 14

  

Ob es daran liegt, dass ich nach und nach ein bisschen einer Gehirnwäsche unterzogen worden bin oder eher von Schuhen wie die Modelle Hokas Bondi und den New Balance’s Fresh Foam More V3 geblendet wurde? Kann sein…

Tatsache jedoch ist, dass sobald du in einem der Schuhe gelaufen bist, dann wird sich der Saucony Ride 14 eher fest und reaktionsfähiger als weich anfühlen. Und genau dies beschleunigt ein wenig das Lauftempo automatisch - ob ich nun bewusst versuche, schnell zu laufen oder nicht. Ich liebe es dafür! Eben weil es meinen Lauftraining einen gewissen Vorteil verschafft. Wenn du nun so wie ich, ein Läufertyp bist, der im Moment kein bestimmtes Tempo- oder Wettkampfschuh trägst, aber du dennoch deine Geschwindigkeit testen möchtest, dann ist der Saucony Ride 14 wahrlich ein fantastischer Laufschuh! Denn es verleiht mir die Möglichkeit, während des Laufens mein Tempo zu beschleunigen, wo ein weicher Trainingsschuh für die langen Strecken doch oftmals zu schwer und vor allem zu weich ist.

  

saucony ride 13 vs. saucony ride 14

Die Außensohle verfügt weiterhin über die COLDTRAC-Technologie von Saucony. Diese bietet einen besseren Halt und auch eine längere Haltbarkeit als das zuvor verwendete TRI-FLEX-Material, das beispielsweise im Modell Saucony Ride ISO 2 verwendet wird. 

  

FAZIT

Insgesamt gibt es wirklich nichts, das ich beim Saucony Ride 14 bemängeln könnte. Denn dieses Schuhwerk ist in vielerlei Hinsicht das gleiche Schuhmodell wie der Saucony Ride 13. Es harmoniert einfach hervorragend im Training und im Wechsel mit meinen weicheren Trainingsschuhen für die längeren Strecken. Zudem bietet es genau die richtige Leichtigkeit und Geschwindigkeit, die ich möglichst gern an den Tagen legen möchte. An denen ich eben mal kurz und schnell laufen möchte oder eben auf den längeren Strecken mit eingelegten Tempoblöcken.

Somit ist der Saucony Ride 14 ein Allroundschuh, ja. Doch wenn man ihn mit anderen Allroundschuhen vergleicht, wie etwa mit dem extrem bequemen Puma Velocity Nitro, dann bin ich eher der Meinung, dass der Ride 14 irgendwo zwischen einem Allroundschuh und einem Temposchuh liegt. Und das sind Eigenschaften meiner Meinung nach, das jeder in seinem Training verwenden kann.

 

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