Was passiert, wenn man den wildesten Schuh auf dem Markt nimmt und den Designern sagt, er solle noch wilder sein? Dann besteht eine ziemlich gute Wahrscheinlichkeit, dass sie etwas Ähnliches wie Puma Fast-R 2 kreieren.
Okay, die Zwei ist vielleicht nicht ganz so ein Schock wie die Eins, denn die beiden Versionen sehen sich trotzdem ziemlich ähnlich. Aber es sind dennoch einige interessante Dinge visuell passiert. Die Designer haben unter anderem die Carbon-Platte länger als die eigentliche Zwischensohle laufen lassen. Aber nicht alles sind nur visuelle Gimmicks, die die Leute zum Kopfdrehen bringen sollen. Denn die wirklich großen Veränderungen sind schwer mit bloßem Auge zu erkennen, aber spürbar, wenn man den Schuh trägt.
Aliphatisches ETPU. Ja, kau nochmal darauf herum. Das ist der Schaumtyp, den Puma für den Fast-R 2 gewählt hat. Nicht Peba, sondern aliphatisches ETPU - und natürlich immer noch mit Stickstoff infundiert. Ich muss ehrlich sagen, dass ich nicht wirklich verstehe, was technisch in dem Schuh passiert, wenn man das eine dem anderen vorzieht. ABER ich kann deutlich spüren, dass unter meinen Füßen etwas Gutes passiert, wenn ich in Puma Fast-R 2 laufe.
Puma Fast-R 2 - Extremes Abprallen
Als ich die Schuhe zum ersten Mal trug, war es bei einem Intervalltraining, bei dem ich mit anderen Läufern lief. Als ich die erste Beschleunigung machte, war ich fast dabei, dem Läufer vor mir aufzulaufen, weil ich nicht erwartet hatte, dass die Schuhe so viel Sprungkraft haben.
Der neue Nitro Elite Schaum ist wirklich gut. Es gibt sowohl viel Energie-Rückkehr als auch Stoßdämpfung darin, und das trägt insgesamt dazu bei, dass es ein sehr gutes Erlebnis ist, in Puma Fast-R 2 zu laufen. Die Schuhe glänzen besonders bei längeren Intervallen, Tempoläufen oder längeren Wettkämpfen, bei denen du leicht in einen guten Flow kommst und ihn einfach halten musst. Sobald die Schuhe auf Touren kommen, sind sie schwer zu stoppen.
Die Carbonplatte im Fast-R 2 ist sehr sichtbar. Zum einen, weil es ein großes Loch in der Zwischensohle gibt, wo sie das einzige ist, was die beiden Teile verbindet. Und auch weil die Platte weiter nach vorne geht als der eigentliche Schuh. Es besteht kein Zweifel daran, dass sie dazu beiträgt, den Schuhen richtig Schub zu verleihen und eine große Rolle dabei spielt, dass die Schuhe so aggressiv sind, wie sie sind.
Puma Fast-R 2 - Ultraweave und PumaGrip
Bisher habe ich hauptsächlich gelobt, wie sich die Schuhe unter den Füßen anfühlen. Das liegt daran, dass sie so wild sind und so viel Sprungkraft bieten, was meiner Meinung nach ihre größte Stärke ist. Aber sowohl das Obermaterial als auch die Laufsohle der Schuhe sind tatsächlich auch sehr vernünftig.
Das Obermaterial ist aus Ultraweave-Material gefertigt. Es ist dünn, leicht und atmungsaktiv. Und es fühlt sich wirklich gut an meinem Fuß an. Die Passform ist sehr angenehm. Es ist nicht das klassische "Rennfit", bei dem alles ein wenig eng sitzen kann, aber ich habe das Gefühl, dass der Schuh gut an meinem Fuß sitzt, ohne zu drücken oder zu zwicken. Es sollte jedoch erwähnt werden, dass die Lasche sehr elastisch ist, so dass man beim Schnüren der Schuhe darauf achten muss, dass sie korrekt sitzen, da sie sonst ein wenig locker sitzen können, wenn man sie nicht richtig bindet.
Die Laufsohle ist teilweise mit PumaGrip beschichtet. Ich habe es in anderen Bewertungen von Puma-Schuhen erwähnt. Puma Grip funktioniert einfach. Es bietet einen sehr guten Halt in allen möglichen Szenarien, denen ein Straßenlaufschuh ausgesetzt sein kann. Regen, Kies, etwas Schlamm. PumaGrip meistert es.
Puma Fast-R 2 - Fazit
Insgesamt ist der Puma Fast-R 2 ein Schuh für diejenigen, die eines der wildesten Bounces erleben wollen, die auf dem Markt sind. Es ist ein offensichtlicher Rennschuh für diejenigen, die wirklich viel Dämpfung wollen, und besonders für Marathon- und Halbmarathon-Intensitäten finde ich, dass er außergewöhnlich gut abschneidet.
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