Mit dem Modell Arahi verfolgt Hoka die Vision, einen Stabilitätsschuh für die längeren Strecken zu entwickeln, in dem man leicht und bequem laufen kann. Das ist ihnen bei den Vorgängermodellen ganz gut gelungen, aber mit dem Arahi 6 haben sie es sogar geschafft, das Gewicht noch weiter zu reduzieren. Dies trägt dazu bei, dass dieser Schuh wirklich bequem ist und zugleich mit einer Leichtigkeit ausgestattet ist, die das Lauferlebnis auf ein völlig neues Niveau hebt.
Videobewertung
Hoher Komfort in einem leichten Schuh
Aus meiner Sicht ist dies ein vielseitiger Schuh, den du als normalen Trainingsschuh für die längeren Distanzen nutzen kannst, aber auch wenn du mehr Tempo brauchst, wie z. B. bei Tempoläufen, Schnelligkeitsübungen und längeren Intervallen. Falls du also nur einen Schuh daheim hast, dann ist der Arahi 6 keine schlechte Wahl.
Der Arahi 6 verfügt auch über einen Early Stage Meta Rocker, der im Sohlendesign zu sehen ist. Da der Fersenabfall niedrig gehalten werden muss, zeigt sich der Rocker darin, dass der vordere Teil der Zwischensohle dünner ist als am Mittelfuß und an der Ferse. Das erzeugt einen Roll-Effekt, der dich beim Laufen vorwärtstreibt und es dir leichter macht, an Tempo zuzulegen.
Auch die Passform ist vielseitig!
Wenn die Zwischensohle des Schuhs eine breite Basis hat, kann man schnell zu der Schlussfolgerung kommen, dass der Schuh für Menschen mit breiten Füßen geeignet ist. Allerdings ist dies nicht meine Meinung, denn er hat eine ausgezeichnete Passform mit seinem leichten und geschmeidigen Obermaterial. Mit meinem schmalen Fuß passe ich problemlos in den Schuh. Aber ich spüre auch, dass genug Platz vorhanden ist, sodass auch Läufer mit breiten Füßen problemlos in den Schuh passen.
Das Fersenteil besteht aus einem festen Material, um den oberen Teil der Ferse zu stabilisieren. In Kombination mit der hervorstehenden "Lasche" an der Fersenkappe, die sich um die Achillessehne schmiegt, habe ich das Gefühl, dass der Schuh mir Halt geben wird, egal wie viel, wie schnell oder auf welche Weise ich laufe.
Spezifikationen
Laufstil: Stabilitätsschuh
Gewicht: 216 g (Damen), 269 g (Herren)
Fersenabfall: 5 mm
Hoka One One Arahi 5 vs. Hoka One One Arahi 6 – wo liegt der Unterschied?
Von Arahi 5 auf 6 hat sich nicht viel geändert. Beim 5er gab es wirklich viele Dinge, die gut funktionierten und die Hoka offensichtlich beibehalten hat. Allerdings hat Hoka sich dazu entschieden, zwei Bereiche zu verändern, um den Arahi 6 auf ein höheres Niveau zu heben:
- Das ohnehin schon leichte Obermaterial ist jetzt noch leichter geworden. Die Stabilität und der Halt im Fersenbereich sind zwar gleich geblieben, doch das Mesh-Material, mit den integrierten pfeilförmigen Einsätzen zur besseren Belüftung, senkt das Gewicht des Schuhs um ein Vielfaches.
- Das Polster ist etwas dicker und weicher geworden, was für einen spürbaren Komfortgewinn sorgt.
Obwohl die Gewichtsreduzierung durch die Modifizierung des Obermaterials erreicht wurde, kann HOKA garantieren, dass dieser Laufschuh einen guten Halt, Komfort und ein wirklich angenehmes und sanftes Laufgefühl bietet.
Vergleich mit anderen Hoka-Modellen
Bei den anderen Modellen von Hoka kannst du ihn mit dem Hoka One One Gaviota 4 und dem Hoka One One Clifton 8 vergleichen. Beim Design des Arahi 6 und des Gaviota 4 lag der Schwerpunkt auf einem leichten, stoßdämpfenden Stabilitätsschuh, den du für den Großteil deines Trainings nutzen kannst. Der Gaviota 4 hat jedoch einen etwas offensiveren J-Frame für mehr Stabilität und Halt und eine etwas dickere Zwischensohle für ein höheres Schuhgewicht.
Mit dem Clifton 8 präsentiert Hoka die neutrale Version seines leichten Allroundschuhs. Falls du also ein neutraler Läufer bist, der die Balance zwischen Leichtigkeit und Komfort liebt, dann findest du sie hier.
Arahi 6 vs. andere Schuhe
Noch nie in einem Hoka gelaufen? Dann mach dir keine Sorgen, denn in diesem Abschnitt werde ich den Hoka One One Arahi 6 mit anderen Modellen auf dem Markt vergleichen. So kannst du dir ein besseres Bild davon machen, ob dieser Schuh etwas für dich ist.
Die Schuhe von Hoka mögen auf den ersten Blick schwer erscheinen und hauptsächlich für Langstrecken- oder Ultraläufer entworfen sein. Doch mit der zunehmenden Auswahl an Modellen hat die Marke auch den "normalen" Läufer ins Visier genommen – sogar diejenigen, die wie ich kürzere Strecken laufen.
Falls du dir unsicher bist, ob du einen Schuh von Hoka kaufen sollst, weil er anders aussieht als ein gewöhnlicher Laufschuh, dann ist das kein Grund zur Sorge. Solltest du es eher gewohnt sein, in einem ASICS GT 2000, Mizuno Wave Inspire, Nike Structure oder Saucony Guide zu laufen, dann könnte der Hoka One One Arahi 6 ein hervorragender Schuh für dich sein.
Was die Stabilität angeht, hebt sich Hoka von den oben genannten Modellen durch die charakteristische J-Frame-Technologie ab: ein Rahmen aus härterem EVA-Schaum, der die Ferse während der Anlauf- und Aufsetzphase führt und hält. Dieser Rahmen ist wie ein J geformt und verläuft rund um den Rand der Zwischensohle und ummantelt die Ferse. Das spürst du vor allem, wenn du bergab läufst – denn der Rahmen "schmiegt" sich wie die Ferse an und gibt dir das Gefühl, dass sie während der gesamten Aufsetzphase geführt wird.
Dieses Modell ist wirklich sehr vielseitig: Es ist für Läufer geeignet, die Stabilität benötigen, kann aber aufgrund der Art und Weise, wie die Stabilität in den Schuh integriert ist, auch von neutralen Läufern genutzt werden. Der Schuh ist leicht, bietet aber eine unglaubliche Stoßdämpfung und Komfort, sodass du lange Strecken darin zurücklegen kannst und trotzdem leicht in Schwung kommst.
Die Schuhe von Hoka mögen zwar schwer aussehen, doch dieser Eindruck verschwindet, sobald du den Arahi 6 anziehst. Dieser Schuh ist vielseitig, leicht und angenehm weich darin zu laufen.
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