Bist du es ein wenig Leid, dass alle Laufschuhe mittlerweile über eine hohe Stapelhöhe verfügen. Das will heißen richtig viel Schaum-Material unter den Füßen. Wenn du auch so manche Back-to-Basics-Schuhe vermisst, dann ist der farbenfrohe und schnelle Saucony Kinvara 12 Laufschuh genau das Richtige. Ein einfacher, leichter und schneller Laufschuh.
Hier bekommst du meine Bewertung über den Saucony Kinvara 12.
Dies ist die 12. Version des äußerst beliebten Laufschuh von Saucony. Wenn du in den Schuh hineinsteigst, dann ist Anfang an die Geschwindigkeit zu spüren. Ich bin zuvor viel im Saucony Kinvara 10 gelaufen und es erinnert mich in vielerlei Hinsicht an genau dieses Modell. Jedoch ist er schwerer und konstanter geworden, sodass es sich um keinen Allroundschuh mehr handelt und vielmehr ein "schneller Schuh".
Ich erinnere mich jedoch deutlich an die Trainingstage im Modell Saucony Kinvara 10. Meine Wadenmuskeln schmerzten ziemlich, weil dieses Modell so viel gefordert hatte. Den Saucony Kinvara 12 als ein Langstrecken-Trainingsschuh zu bezeichnen, wie es so manche tun, ist meine Meinung nach ein wenig über das Ziel hinweggeschossen.
Du solltest mindestens ein sehr gut trainierter Mittelfuß- oder Vorfußläufer sein, um längere Strecken in diesem Schuhwerk laufen zu können. Oder diesen Schuh für die meisten deiner Laufstrecken als bevorzugten Laufschuh verwenden.
Nutze den Saucony Kinvara 12 für jene Workouts, bei denen du ein klares Ziel verfolgst, das Geschwindigkeit heißt.
Andererseits würde ich es mit großer Sicherheit einen fantastischen Tempo- und Intervallschuh für maximal bis zu 21 km lange Laufstrecken bezeichnen, bei denen ein hohes Tempo erreicht werden.
Zumindest für mich als hervorragende Trainingsläuferin, wird es zu schwer sein, um länger laufen zu können. Selbstverständlich kann sich dies mit dem Training über einen längeren Zeitraum ändern. Dennoch handelt es sich um einen harten und konstanten Schuh für den Anfänger oder den Dauerläufer.
Wer jedoch mehr Komfort als das Tempo bevorzugt, der sollte sich nicht für den Saucony Kinvara 12 entscheiden, sondern eher für die Modelle Saucony Triumph 18 oder Saucony Hurricane 23. Denn hier bekommst du weitaus mehr Komfort für das Lauftraining.
Das Einstiegsgefühl, wenn du in ein Paar Saucony Kinvara 12 steigst, gibt es nichts zu bemängeln. Es fühlt sich einfach nur hervorragend an und das verbesserte Obermaterial wickelt sich angenehm um den Fuß. Das Obermaterial ist zwar minimalistisch gestaltet, bietet dennoch viel Komfort. Die Schuhlasche ist direkt am Schuh befestigt, sodass diese nicht zur Seite fällt oder während des Lauftrainings einer weiteren Einstellung bedarf.
Auf der Schuhrückseite befindet sich diese kleine Ziehlasche, das im Grunde als Anziehhilfe gedacht ist. Meiner Meinung nach ist die Ziehlasche jedoch gefährlich als nützlich. Denn er ist scharfkantig und hart, sodass diese Anbringung nicht ganz so funktioniert wie es beabsichtigt ist. Zudem finde ich, dass wo alles rund um den Schuh so minimalistisch gestaltet worden ist, man auch auf diese Anziehhilfe verzichten kann.
Meine abschließende Einschätzung über dieses Schuhwerk lautet, dass du hier ein Schuh bekommst, der mit Sorgfalt zu nutzen ist. Dann handelt es sich wirklich um ein Schuh, der dich im Training weit nach vorn bringt und wer will dies denn nicht?
Der Komfort im Obermaterial ist erstklassig und die Qualität des Schuhs ist bemerkenswert. Die Schuhfarbe ist zudem etwas, wo sich die Meinungen scheiden. Für mich ist es nur zutreffend, dass die Hersteller bei den schnellen Schuhen etwas mit den wilden Farben spielen.
Alles in allem ein großartiger Temposchuh!
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