Beim Saucony Ride handelt es sich um einen leichtgewichtigen Distanz-Schuh, bei dem der Komfort etwas weniger im Vordergrund steht als bei seinem Schwestermodell, dem Saucony Triumph. Das Laufverhalten ist insgesamt leichter, agiler und reaktionsschneller. Das gilt auch für diese Version, nämlich den Saucony Ride 15.
Betrachten wir die wesentlichen Änderungen am Saucony Ride 15 der Reihe nach, dann ist die größte Veränderung meiner Meinung nach die Zwischensohle. In einem Ride bekommst du den PWRRUN in voller Länge – und mehr als je zuvor. Der Schuh fühlt sich deutlich leichter an als die Vorgängerversion. Ich finde auch, dass er besser gepolstert ist, sodass die Stoßeinwirkungen besser abgefedert werden.
Allerdings ist es nicht der PWRRUN PB-Schaum von Saucony, der weicher und reaktionsfähiger ist als der PWRRUN-Schaum an sich. Denn der PWRRUN-Schaum bietet noch weitere Vorteile. Das Material ist immer noch leicht, es fühlt sich flink und schnell an, ist beständiger und wenn es so viel davon gibt wie beim Saucony Ride 15, dann bietet es auch eine wirklich tolle Dämpfung.
Saucony Ride 15 Obermaterial
Malte Kirkebæk Weis
Das Obermaterial beim Saucony Ride 15 besteht aus zwei dünnen Gewebeschichten im Mesh-Design. Das Material ist meiner Meinung nach perfekt ausbalanciert: einerseits dünn genug, um eine optimale Belüftung und Atmungsaktivität zu gewährleisten, und andererseits dick genug, um dem Obermaterial Struktur zu verleihen, damit man nicht in den Schuhen herumrutscht.
Die Schuhlasche ist teilweise befestigt, sodass sie sich nicht von einer Seite zur anderen bewegt. Sie sitzt fest an ihrem Platz, sobald du mit deinen Schuhen läufst. Des Weiteren gibt es sowohl an der Sohle als auch an der Ferse eine ordentliche Menge an Polsterung. Das genügt, damit sich der Schuh bequem anfühlt, aber auch damit es im Schuh nicht zu warm wird.
Außerdem verläuft ein Riemen über die gesamte Schuhsohle, der den Fuß an Ort und Stelle hält und für ein angenehmes und strukturelles Laufgefühl sorgt. Simpel, leicht und funktionsfähig. Welches tatsächlich ziemlich gut zur Saucony Ride 15 passt.
Saucony Ride 15 Außensohle
Die Außensohle beim Ride 15 ist im Vergleich zu den vorherigen Modellen etwas karg. Es gibt weniger Gummibelag, aber dafür ist die Zwischensohle mehr zu sehen. Dies ist sowohl ein Vorteil als auch ein Nachteil. In diesem Bereich hat Saucony zweifelsohne das gesamte Gewicht eingespart. Aber es wirkt sich auch negativ auf die Beständigkeit und möglicherweise auf den Halt des Schuhs aus.
Malte Kirkebæk Weis
Im Ride 15 bin ich auf dem nassen Asphalt sehr ruhig gelaufen, wobei es dort ordentlich Grip hatte. Allerdings könnte ich daran zweifeln, ob der Grip ausreicht, wenn ich mit hohem Tempo in einer Kurve laufe. Doch der Ride 15 ist schließlich kein Tempo-Schuh und wenn sein Hauptmerkmal darin besteht, ein Trainingsschuh für die längeren Distanzen zu sein, dann macht er sich meiner Meinung nach in Sachen Griffigkeit ziemlich gut. Ich glaube jedoch, dass der Verschleiß an der Außensohle größer sein wird als bei den Vorgängern, vor allem weil nicht ganz so viel Gummimaterial dort vorhanden ist.
Letztendlich bin ich froh, dass sie etwas Gummi an der Außensohle eingespart haben. Denn mir ist ein leichterer Schuh, in dem das Laufen mehr Spaß macht, lieber als der zusätzliche Grip und die Strapazierfähigkeit. Mit dem Ride 15 hat Saucony meiner Meinung nach einen leichten Distanz-Trainingsschuh geschaffen, der sich bestens für das Laufen eignet. Ich würde wetten, dass viele das Gleiche denken werden.
Möchtest du also einen leichten Trainingsschuh für die längeren Distanzen, der ein angenehmes und luftiges Obermaterial mit Struktur und viel Schaumstoff bietet und sich trotzdem reaktionsschnell anfühlt, dann solltest du den Saucony Ride 15 in Betracht ziehen.
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