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Test: Saucony Triumph 22 - Ein Schritt zur Komfortsteigerung

Wie folgt man auf den wohl vielseitigsten Trainingsschuh der letzten Zeit?

Es war zweifellos eine schwierige Aufgabe für Saucony , Triumph 22 zu entwickeln. Die beiden vorherigen Ausgaben waren schlichtweg hervorragend und haben die Grenzen des Möglichen für vielseitige Trainingsschuhe verschoben. Sie waren leicht, federnd und sehr haltbar. Wie stellt man also den richtigen Nachfolger her?

Saucony hat sich entschieden zu prüfen, ob sie einen klassischeren täglichen Trainer mit dem gleichen Schwung, aber mehr Stabilität und einem langlebigeren Gefühl entwickeln können.

Saucony Triumph 22 wurde komplett überarbeitet, was die Neuerungen im Schuh betrifft. Es gibt ein neues Obermaterial, eine neue Zwischensohle und eine neue Außensohle. Ich war sehr gespannt, was die neue Ausgabe kann, da sowohl Triumph 20 als auch Triumph 21 zu meinen Lieblingsmodellen gehören. Daher fand ich es sehr aufregend, dass Saucony ihr PWRRUN PB Schaum in diesen Schuh integriert hat – ein Schaum, der normalerweise für ihre schnellen Schuhe reserviert ist.

Saucony Triumph 22 – Komfort, wo er zählt

Das Obermaterial des Saucony Triumph 22 ist klassisch für einen täglichen Trainer. Es ist weich und gepolstert, sodass es angenehm zu tragen ist, aber dennoch atmungsaktiv und belüftend wirkt (ich hatte keine Gelegenheit, es bei richtiger Hitze zu testen, nur bei etwa 16 Grad Celsius).

Es gibt kleine Verstärkungen um die Ferse, die den Fuß an Ort und Stelle halten. Außerdem besteht der Rest des Obermaterials aus einem angenehmen Mesh. Die Zunge ist halbgenäht, damit sie beim Laufen nicht verrutscht, sondern komfortabel in der Mitte sitzt.

Saucony Triumph 22 – Der große Trick

Die Änderung, die meiner Meinung nach die meisten Läufer beeinflussen wird, ist zweifellos die Änderung des Schaums in der Zwischensohle. PWRRUN PB ist auf dem Papier ein GROßES Upgrade, aber in der Praxis nicht so spektakulär, wie man hoffen könnte. Saucony hat eindeutig etwas geändert, sodass der Schuh mehr auf ein Trainingsschuh abgestimmt ist als auf einen Racer – und deshalb erhält man nicht denselben Schwung wie bei einem Endorphin Speed oder Pro.

Aber ich finde, die Schuhe funktionieren sehr gut für das, wofür sie gedacht sind – ein täglicher Trainer zu sein. Sie sind zuverlässig, stoßdämpfend und bieten im Vergleich zu vielen Konkurrenten einen guten Schwung. Wenn man den Schwung eines Endorphin Pro erwartet, wird man enttäuscht sein, aber wenn man einen soliden und federnden Trainingsschuh erwartet, erfüllt der Triumph 22 die Erwartungen.

Außerdem haben die Schuhe eine breitere Plattform und mehr Schaum entlang der Seiten des Fußes als zuvor. Das trägt dazu bei, dass der Schuh stabiler und solider unter dem Fuß wirkt. Es besteht kein Zweifel, dass der Schuh weniger vielseitig und besser geeignet ist, um alle ruhigen Läufe zu meistern.

Die Außensohle besteht größtenteils aus klassischem Gummi. Das funktioniert gut. Es gibt nichts Besonderes zu berichten, aber es gibt eine gute Abdeckung, ohne dass es zu viel wird und den Schuh belastet.

Die Änderungen am Saucony Triumph 22 werden zweifellos die Meinung der Läufer spalten. Einige werden die Vielseitigkeit der vorherigen Ausgabe vermissen, während andere es lieben werden, dass er so weich und stoßdämpfend ist. Wenn man die neueste Version außer Acht lässt und nur den Saucony Triumph 22 bewertet, ist es meiner Meinung nach ein hervorragender täglicher Trainer mit viel Dämpfung und einem guten Schwung!

 

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