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Mehr Schuhe, weniger Verletzungen? Dänischer Rekordhalter im Marathon und 10 km erklärt, warum Variation der Schlüssel ist

Vergiss die eine perfekte Laufschuh – mach es wie Jacob Simonsen (10K: 28.16 & Marathon: 2.07.51) und rotiere deine Schuhe, um Komfort zu steigern und Fortschritte im Training zu spüren

Ich bin ein großer Fan von Variation im Training und auch bei Laufschuhen. Ich habe das Gefühl, dass es helfen kann, Verletzungen zu reduzieren. Außerdem sind verschiedene Schuhe für verschiedene Zwecke gestaltet, was als Läufer von Vorteil sein kann.

Offensichtlich erfordert Trailrunning in unebenem und weichem Gelände Schuhe mit besserem Grip, aber nicht viel Dämpfung. Andererseits können Straßenläufer von leichteren Schuhen profitieren, die gute Dämpfung und schnelle Beweglichkeit bieten.

Du hast sicherlich von verschiedenen Schuhtypen gehört - es kann ein Dschungel sein. Einige sind für Pronation, Supination oder neutralen Laufstil konzipiert, um Verletzungen zu verhindern.

Wenn du mehrmals pro Woche läufst, kann auch die Variation der Stabilität der Laufschuhe, die du nutzt, von Vorteil sein, um zu vermeiden, dass dieselben Muskelgruppen immer belastet werden: So minimierst du das Risiko von Überlastung.

Es kann auch sinnvoll sein, einen Schuh fürs Intervalltraining und einen anderen für längere Strecken zu haben. Variation der Schuhe kann letztlich Komfort erhöhen und Leistung verbessern.

Ich erkläre hier im Artikel, welche Schuhe ich derzeit verwende und wofür.

Ruhige Läufe: Nike Pegasus 41 und Nike Vomero 17

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    Hier sind zwei großartige Trainingsschuhe mit guter Dämpfung, ohne zu viel. Ich nutze sie auch für sogenannte Strides oder Steigerungsläufe, wo ich das Tempo bei einem ruhigen Lauf in kurzen Abschnitten erhöhe. Besonders Pegasus 41 ist hier gut, da er etwas aggressiv ist und ich guten Bodenkontakt habe.

    Nike Structure 25 ist ein weiterer Schuh, den ich für ruhige Läufe nutze, besonders als Aufwärmschuh an Intervalltagen, oder wenn ich etwas mehr Stabilität brauche. Alle drei Schuhe sind stabil, aber wenn ich wirklich entlastet werden muss, nehme ich Nike Structure 25.

    Läufe im Wald: Nike Pegasus Trail 5 oder Nike Zegama 2

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      +Ich nutze hauptsächlich Straßenschuhe, aber Trailschuhe sind im Winter eine hervorragende Ergänzung. Nike Pegasus Trail 5 nutze ich gerne für lange Läufe auch auf Asphalt, aber ich greife immer zu Trailschuhen mit besserem Grip, wenn es rutschig ist.

      Schnelle oder ruhige Läufe auf müden Beinen: Nike Invincible 3 und Nike InfinityRN 4

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        Beide Schuhe haben im Vergleich zu den zuvor erwähnten mehr reaktionsfreudigen Schaum, was eine „bouncy“ Lauferfahrung bietet. Ich nutze sie für alles von ruhigen Regenerationsläufen bis zu progressiven Läufen. Sie können auch für Strides genutzt werden, aber für schnellere Tempo- oder Intervallläufe nutze ich andere Schuhe.

        Schnelleres Tempo oder Intervalltraining

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          Je nach Distanz und Intensität habe ich unterschiedliche Laufinstrumente.

          Wenn ich mehr arbeiten will, typischerweise bei kürzeren Intervallen auf der Bahn oder Kies, nutze ich Nike Pegasus Plus. Bei längeren Intervallen auf Asphalt verwende ich hauptsächlich Nike Zoom Fly 6 oder Vaporfly 3 oder 4. Bei spezifischen Einheiten kann ich auch meine Wettkampfschuhe nutzen: Alphafly 3, aber ich bewahre sie für wichtige Rennen auf. Das sind Schlüsselläufe, oft nahe am Rennen, wo ich meine Form testen möchte.

          Wenn es auf der Bahn schnell gehen soll, benutze ich Spikes wie dragonfly 2 – der gleiche Schuh, den ich für EM Cross, andere Crossläufe und Bahnwettkämpfe nutze. Auf der Bahn sind Schuhe wie Nike Pegasus Plus hervorragend für die ersten Intervalle, bevor zu Spikes gewechselt wird.

          Wettkampf: Alphafly 3

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            Ich nutze immer Nike Alphafly 3 für Wettkämpfe. Für mich ist es der schnellste Schuh auf dem Markt, mit perfekter Balance zwischen Aggressivität und „Bouncy“, daher nutze ich ihn für alles von 5 km bis Marathon.

            Für andere könnte Nike Vaporfly besser sein, da die Balance zwischen Komfort und Aggressivität subjektiv ist.

            12 Paar Schuhe?

            Ich weiß, was du denkst: Das sind viele Schuhe! Das ist es, weil ich viel und mit viel Variation trainiere. Wenn du deine Schuhrotation zusammenstellst, könntest du so denken:

            1. Ein Schuh für ruhige Läufe, kurz oder lang: z.B. Nike Pegasus 41, Nike Vomero 17, Nike Structure 25, oder Nike Pegasus Trail (wenn du hauptsächlich im Wald läufst).
            2. Ein Schuh für leichtes Tempo und für Tage, an denen du etwas extra Hilfe willst, z.B. Nike Invincible 3, Nike InfinityRN 4 oder Nike Zoom Fly 6.
            3. Ein Schuh für Intervalle und Wettkampf, z.B. Nike Vaporfly 3 oder Nike Alphafly 3.

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