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Rehabilitation: So halte ich mich in Form während einer Verletzungspause

Jacob Simonsen beschreibt in dieser Artikelreihe seine Höhen und Tiefen der Rehabilitation, während der dänische Rekordhalter über 10 Kilometer, Halbmarathon und Marathon sich von einer Überlastung erholt. Dies ist der erste Artikel der Serie.

Ich habe langsam wieder mit dem Laufen begonnen – und glücklicherweise merke ich nichts mehr von dem Bein, das mir zuvor Probleme bereitet hat. Eine große Erleichterung. Im Laufe der Jahre hatte ich viele Verletzungen, und mit der Zeit habe ich gelernt, wie ich sowohl die Form als auch die Stimmung aufrechterhalte, wenn ich nicht laufen kann – und wie ich stärker zurückkomme.

Alternative Training: Finde die Motivation

Wenn Laufen keine Option ist, ist es wichtig, den Kreislauf anderweitig in Schwung zu halten. Für mich war es eine Mischung aus Lust und Strategie: Das Sommerwetter hat wirklich zu Outdoor-Radfahren eingeladen, und ich habe es genossen, auf die Landstraßen zu gehen.

Darüber hinaus habe ich viel virtuelles Radfahren auf Zwift indoor gemacht – hier hat das Wettbewerbselement es einfach gemacht, intensives und effektives Training zu integrieren, selbst wenn die Motivation schwankte.

 

Ein konkretes Ziel hat mir geholfen: Ich nahm mir vor, Alpe du Zwift in unter 40 Minuten zu fahren. Das gab mir etwas, worauf ich hinarbeiten konnte, und mit der Zeit wurde es nicht nur eine Frage, meine eigene Zeit zu schlagen – sondern auch die eines anderen Läufers. Solche Dinge können wirklich den Funken bei mir entfachen.

Stärke und Mobilität: stärker zurückkehren

Parallel dazu habe ich großen Fokus auf Stärke und Mobilität gelegt, insbesondere in der „Hinterkette“ meiner Beine – der Bereich, der mir zuvor die meisten Probleme bereitet hat. Konkret habe ich mit Unterschenkeln, Oberschenkeln, Gesäß, Hüften und Core gearbeitet. Es war eine Kombination aus Mobilitätsübungen und Krafttraining auf der Matte, oft mit Bändern, Foam Rollers und kleinen Werkzeugen, die billig und relativ einfach zu beschaffen sind, aber einen großen Unterschied machen können.

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    Es geht darum, Schwächen zu finden und daran zu arbeiten – und die Verletzungszeit als Chance zu nutzen, einen stärkeren und robusteren Körper aufzubauen.

    Verletzungspausen sind nie einfach, aber sie müssen keine verlorene Zeit sein. Mit den richtigen Entscheidungen und etwas Geduld kann man sowohl die Form als auch den Kopf einigermaßen intakt halten – und hoffentlich bald in noch besserer Form zurückkehren.

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