Um zwei unserer Lieblingsschuhe aus dem Jahr 2022 miteinander zu vergleichen, sind Emil und ich auf die Athletikbahn gegangen. Die beiden Schuhe, um denen es sich hierbei handelt, ist der Asics Magic Speed 2 und dem Saucony Endorphin Speed 3. Beide eignen sich hervorragend für das Tempotraining, aber auch im Krafttraining können sie gut eingesetzt werden. Wo liegen also die Unterschiede? Und welchen Schuh solltest du für dich kaufen?
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Beim Vergleich der beiden Schuhe gibt es viele Ähnlichkeiten zwischen ihnen. Sie sind leicht, schnell, haben eine in die Zwischensohle integrierte Platte und genug Zwischensohle, um als Mengen-Trainingsschuhe eingesetzt zu werden.
Es besteht kein Widerspruch, dass beide Schuhe hervorragende Laufschuhe sind. Allerdings sind sie sich so ähnlich, dass die Entscheidung für den einen oder anderen Schuh schwer fallen könnte. Wir haben versucht, dir dabei zu helfen, indem wir sie auf einer Laufstrecke nebeneinander getestet haben.
Asics Magic Speed 2
Asics Magic Speed 2 besitzt ein mehr klassisches, etwas festeres Obermaterial, das sich Emils Füßen sehr gut anpasst. Er stellte jedoch fest, dass beim Schnüren der Schuhe ein wenig mehr Aufmerksamkeit erforderlich war. Bei einem Obermaterial, das etwas weniger elastisch ist, dauert es in der Regel nicht so lange, bis es sich wirklich um den Fuß schmiegt, und das war Emils Erfahrung mit dem Asics Magic Speed 2.
Die Zwischensohle ist das klare Highlight des Schuhs. Das unmittelbare Empfinden der Zwischensohle war, dass sie sich etwas fester anfühlte, doch als Emil das Tempo steigerte, spürte er, wie die Zwischensohle etwas mehr in Schwung kam und tatsächlich ein wenig weicher wurde. Im Gegensatz zum Saucony Endorphin Speed 3 hat der Asics Magic Speed 2 keinen "Superschaum" in der Zwischensohle, dafür aber eine Carbonplatte. Das Ergebnis ist ein noch schnellerer Anlauf - man hat das Gefühl, sich schnell vom Boden zu lösen. Alles in allem ein idealer Schuh für das Tempotraining. Hier gibt es etwas mehr Beständigkeit als bei den wirklich schnellen Rennlaufschuhen.
Saucony Endorphin Speed 3
Dagegen hat der Saucony Endorphin Speed 3 eine gute Menge an "Superschaum", dem PWRRUN PB, wie Saucony es bezeichnet. Das PWRRUN PB ist überraschend sprunghaft und weich. Der Asics Magic Speed 2 hat eine starre Carbonplatte, während der Saucony Endorphin Speed 3 eine flexible Nylonplatte hat.
Das Obermaterial am Endorphin Speed 3 gefällt mit sehr gut. Das Material ist klassisch, sehr atmungsaktiv und nicht allzu elastisch. Mein Eindruck vom Endorphin Speed 3 ist, dass er im Zehenbereich viel Platz bietet, auf jeden Fall mehr als der Asics Magic Speed 2.
Doch welchen solltest du wählen?
Wir haben bereits festgestellt, dass sowohl der Magic Speed 2 als auch der Endorphin Speed 3 auf Tempoläufe ausgerichtet sind. Wir finden aber, dass sie auch als Mengen-Trainingsschuhe gebraucht werden können. Was die beiden gemeinsam haben, ist, dass sie genug Weichheit in der Zwischensohle aufweisen, um dich vor den vielen Laufkilometern zu schützen - aber dank der integrierten Platten und des reaktionsfähigen Schaumstoffs können sie auch als preiswerter Rennlaufschuh verwendet werden.
Der wesentliche Unterschied zwischen den beiden Schuhen liegt in der Beschaffenheit der Zwischensohle. Wenn du auf einen kontinuierlichen, etwas leichteren Fußauftritt stehst, solltest du dich für den Magic Speed 2 entscheiden. Doch wenn du etwas mehr Sprungkraft und Weichheit suchst, solltest du dich für den Endorphin Speed 3 entscheiden. Wie auch immer du dich entscheidest, ich bezweifle nicht, dass du mit dem gewählten Schuh zufrieden sein wirst.
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