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Lauftraining: Neues Jahr, neue Ziele

Wie baut man am besten eine neue Gewohnheit auf und startet mit dem Lauftraining?

Der Kalender zeigt Januar 2025, und das bedeutet auch, dass es der beste Monat für Fitnessstudios ist. Viele melden sich an und nutzen ihre Mitgliedschaft im Januar fleißig, oder starten einen sehr optimistischen Laufplan, aber ebenso viele nutzen das Fitnessstudio weniger fleißig oder stoppen das Lauftraining bereits in den Monaten danach. Warum? Dazu habe ich einige Vermutungen und versuche, einige Ratschläge zu geben, wie man dem entkommen kann.

HERRE
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    Zu viel auf einmal?

    Die Motivation scheint zum Jahreswechsel turmhoch. "Jetzt muss es sein", "Die große Lebensstiländerung", "Los geht's" usw. Und das ist gut, aber das Problem mit der Motivation ist, dass sie auch wieder verschwindet oder zumindest nicht immer gleich hoch ist. Ich glaube, viele nehmen sich zu viel vor und stürzen sich mit dem Kopf voran in viel Training, neue Diäten und neue Pläne. Das Problem dabei ist, dass wenn die Motivation gegen Ende Januar nachlässt, alles schnell zusammenbricht und zu einer Enttäuschung wird. Trainingsfrequenz fällt, Ernährungspläne ändern sich, und plötzlich ist man zurück im alten Trott.

    Veränderungen brauchen Zeit

    Veränderungen und neue Gewohnheiten brauchen Zeit zum Aufbauen, und es ist schwierig, mehrere Dinge gleichzeitig am Laufen zu halten, wenn die Motivation niedrig ist. Deshalb glaube ich, dass ein guter Rat ist, sich auf eine Sache zu konzentrieren und sie langsam zu implementieren. Anstatt zu denken "Ich muss meine 5km Runde in X Minuten 3-mal pro Woche laufen" oder "Ich muss 2 Stunden hartes Krafttraining im Studio machen", denke stattdessen "Ich muss 3-mal pro Woche raus und eine Runde laufen" oder "Ich gehe heute ins Studio trainieren". Ich sage nicht, dass du unstrukturiert sein sollst, aber die Idee ist, dass sobald du unterwegs bist, wirst du trainieren. Und wenn es etwas gibt, das die Motivation tötet, dann ist es, wenn etwas jedes Mal richtig hart ist und dadurch schwerer anzugehen ist. Wenn du erst die Routine und Kontinuität aufgebaut hast, dann kommen die Ergebnisse - auch wenn du nicht jedes Mal komplett erschöpft bist. Besser das ganze Jahr über 80% trainieren als 110% im Januar.

    Planung

    Ein anderer guter Rat ist die Planung – mit hoher Motivation ist der Drang, die Tür zu verlassen, auch nach einem harten Arbeitstag da, aber wenn die Motivation sinkt, kann es Gold wert sein, die Zeit für das Training geplant zu haben. Das macht es zu einem natürlichen Teil des Alltags und hilft, die genannten Routinen und Gewohnheiten zugebildet.

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      Was bringt dir das Training?

      Für manche ist das Training ein Freiraum, um abzuschalten, z.B. die Gedanken bei einem Lauf in der Natur schweifen zu lassen. Für andere ist das soziale Element wichtiger, und das Training ist leichter an harten Tagen, wenn man weiß, dass ein Trainingspartner wartet. Es kann auch eine Kombination aus beidem sein, je nach Zeit. Jedenfalls ist es wichtig zu spüren, was das Training dir bringt. Es ist viel einfacher, eine gute Gewohnheit oder Routine aufzubauen, wenn es keine lästige Pflicht ist, sondern etwas, das du magst und auf das du dich freust.

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