Saucony Ride 16 und Saucony Guide 16. Sie haben ähnliche Produktnamen, allerdings unterscheiden sich die Schuhe voneinander. Im Video und in diesem Artikel helfen wir dir bei der Wahl zwischen diesen beiden legendären leichten Trainingsschuhen für das Massentraining.
Ähnlich…
Zugegeben, die Schuhe sind sich in einigen Punkten ziemlich ähnlich, doch es gibt einige GRÖSSERE Unterschiede, die sie nicht zu dem machen, was vereinen könnte. Und als Verbraucher ist es nicht immer leicht, die genauen Abweichungen zu erkennen.
Bei den beiden Schuhen handelt es sich um sogenannte leichte Trainingsschuhe. Eine Schuhkategorie, die leichter und vielfältiger ist als die üblichen gepolsterten und luxuriösen Laufschuhe wie der Triumph 20 von Saucony.
Mit vielseitig meine ich, dass es sich um Schuhe handelt, die für eine größere Anzahl von Strecken geeignet sind. Ich denke, diese Schuhe sind die beste Wahl für alle, die nur ein einziges Laufschuhpaar haben möchten. In den Schuhen kannst du Freizeitläufe und auch schnelle Läufe ausführen - sogar Intervalle oder Wettkämpfe, wenn du keine teuren Wettkampfschuhe kaufen möchtest.
Weder der Ride 16 noch der Guide 16 sind für Regenerationsläufe geeignet, bei denen du einen sehr weichen Unterbau benötigst. Denn auch wenn diese beiden neuen Versionen weicher sind als zuvor, sind sie immer noch etwas fester als der Saucony Triumph 20 oder selbst der Saucony Endorphin Speed 3, bei denen beide einen weicheren Schaum enthalten.
...und doch anders
An der Zwischensohle hat sich im Vergleich zu den Vorgängerversionen nichts geändert. Sie besteht immer noch aus leichtem EVA in Form eines PWRRUN-Materials. Die PWRRUN PB-Einlegesohle sorgt für zusätzliche Dämpfung und Komfort.
Bei beiden Modellen ist die Höhe der Zwischensohle gleich, allerdings ist die Zwischensohle das erste Merkmal, in dem sich der Saucony Guide 16 vom Saucony Ride 16 unterscheidet.
An der Fußinnenseite der Zwischensohle vom Saucony Guide 16 befindet sich ein stabilerer Teil. Die mediale Stütze verleiht dem Schuh mehr Stabilität und führt die Schrittabwicklung effektiver. Dadurch fühlt sich der Saucony Guide 16 unter der Ferse starrer an, bietet aber auch mehr Halt, was viele Menschen mögen.
Der Saucony Guide 16 hat zudem etwas mehr Struktur im Obermaterial und hält den Fuß dadurch besser. Das Obermaterial fühlt sich robust an, wohingegen sich der Ride 16 atmungsaktiver anfühlt und im Zehenbereich auch etwas weicher ist.
Insgesamt ist die Stabilität mit dem Guide 16 also rundum besser als beim Ride 16.
Weich, aber doch sicher
Dieses Jahr haben beide Schuhe die gleichen Updates erhalten, mit einem neuen rückwärtigen Schaft, der den Knöchel besser umschließt. Dies verhindert, dass du in den Schuhen schwankst. Ich habe das Vorjahresmodell noch nicht ausprobiert und kann daher nicht sagen, ob es einen großen Unterschied macht. Allerdings kann ich sagen, dass sich beide neuen und diesjährigen Modelle angenehm und sicher am Fuß angefühlt haben.
Die Schuhe fühlen sich immer noch so an, wie es ein Ride und ein Guide schon immer getan haben. Wenn ihr mich fragt, ist das ihre größte Stärke. Sie sind einfach so bequem, dass ich mir keine Gedanken über das Tragen machen muss.
Traditionen
Auf dem Markt gibt es derzeit so viele verschiedenartige Schuhe, und sowohl der Ride als auch der Guide sind seit mehreren Jahren in verschiedenen Versionen auf dem Markt - ohne dabei ihre DNA zu verändern.
Beim Saucony Ride 16 und Saucony Guide 16 handelt es sich um traditionelle Laufschuhe, bei denen sich nichts geändert hat, was ihre Funktion und ihr Laufgefühl angeht. Sie sind Laufschuhe, die Komfort und Reaktionsvermögen für schnellere Läufe bieten. Es sind keine wahnsinnig hohen Dämpfungseigenschaften oder ein instabiler und sprunghafter Schaumstoff vorhanden, sondern eher ein Laufschuh der alten Tradition, der schlichtweg funktioniert.
Die einzige Entscheidung, die du noch treffen musst, ist: Wie viel Stabilität wünschst du dir?
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