Du bist bereit. Jetzt geht's los. Keine Ausreden. Nur Hingabe, Motivation und der Wille zum Sieg. So läuft es in der ersten Woche, vielleicht auch in der nächsten, aber dann scheint die Motivation zu schwinden. Die Abstände zwischen den Läufen werden länger. Und schließlich bleibt man stehen. Kommt dir das bekannt vor?
In diesem Artikel haben wir eine Reihe guter Ratschläge gesammelt, wie du erfolgreich mit dem Laufen beginnst, Verletzungen vermeidest und vor allem deine neue gute Gewohnheit beibehältst.
Tipp 1: Geduld, Geduld, Geduld
Die Motivation ist hoch, und du bist wirklich bereit, durchzustarten. Aber Vorsicht. Gut mit dem Laufen zu beginnen bedeutet vor allem, es ruhig anzugehen und geduldig zu sein. Laufen ist nichts, worin man über Nacht gut wird. Es dauert lange. Starte lieber mit wenigen und kurzen Läufen als mit vielen und langen.
Viele beginnen mit dem Laufen, aber hören schnell wieder auf, entweder wegen Verletzungen oder mangelnder Motivation. Ein Grund dafür ist, dass viele alles in der halben Zeit erreichen wollen. Aber ich kann nicht genug betonen, wie wichtig es ist, es ruhig angehen zu lassen.
Tipp 2: Deine Kondition verbessert sich schneller als Muskeln und Sehnen
Wenn du Anfänger bist, beachte, dass sich deine Kondition schneller verbessert als Muskeln und Sehnen. Und was bedeutet das? Es bedeutet, wenn du nach deiner Kondition läufst, wirst du höchstwahrscheinlich verletzt. Es ist sehr wichtig, deinem Körper Zeit zu geben, sich anzupassen und stärker zu werden. Daher ist ein guter Rat, im ersten Jahr mit Überfluss zu laufen – zumindest. Du sollst mit dem Gefühl laufen, dass du locker schneller und weiter laufen könntest. Es dauert lange (viele Monate), bis sich besonders die Sehnen anpassen, also gib ihnen Zeit. Überfordere deinen Körper nicht, sondern konzentriere dich darauf, gute Routinen zu entwickeln, regelmäßig zu laufen und mit Energie zu laufen.
Tipp 3: Setze dir ein Ziel und erinnere dich an deine Motivation
Eine Falle kann sein, dass man die Motivation vergisst. Man hat gut angefangen, aber plötzlich vergessen, warum man das alles macht. Daher ist es eine gute Idee, ein Ziel zu haben, auf das man hinarbeitet. Vielleicht möchtest du eine bestimmte Distanz laufen, vielleicht willst du eine Distanz in einer bestimmten Zeit laufen oder einen offiziellen Lauf absolvieren. Ein Ziel kann helfen, dich an die Tür zu bringen, wenn alles etwas schwer und mühsam ist. Wenn du dein Ziel erreicht hast oder alles überwältigend erscheint, erinnere dich, warum du angefangen hast. War es für deine Gesundheit? Gewichtsverlust? Persönliche Ziele? Etwas anderes? Deine Motivation kommt von etwas, das du dir merken musst. Diese Motivation hat dir den Start ermöglicht und soll dir weiterhelfen.
Tipp 4: In den Pausen wirst du besser
Wenn man gut mit dem Laufen begonnen hat, ist es tatsächlich, glaub es oder nicht, ziemlich angenehm. Und deshalb wollen viele so viel wie möglich laufen. Viele übertreiben es dann, und darauf muss man achten.
Es sind oft die Verletzungen, die dazu führen, dass Leute wieder mit dem Laufen aufhören. Im übertragenen Sinne ist Laufen ein Marathon und kein Sprint. Daher ist es wichtig, die Pausen nicht zu vergessen. Ruhe, damit dein Körper sich erholen kann. In den Pausen wirst du besser. Hier haben deine Muskeln und Sehnen Zeit, sich zu erholen und stärker zu werden.
Tipp 5: Laufe in ordentlichen Laufschuhen
Es klingt vielleicht banal, aber viele unterschätzen die Bedeutung von Laufschuhen. Vielleicht hast du ein altes Paar Laufschuhe, das du vor 10 Jahren benutzt hast, oder nur normale Sneakers, in denen du denkst, du könntest laufen. Aber pass auf.
Kaufe stattdessen ordentliche Laufschuhe, die deine Sehnen und Gelenke schonen und dir den besten Start ins Läuferleben bieten. Brauchst du gute Ratschläge und Inspiration für deine nächsten Laufschuhe, dann gibt es hier Hilfe:
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Tipp 6: Denk an Tipp Nummer 1 und geh es nicht zu schnell an
Der beste Tipp, wenn du mit dem Laufen beginnen möchtest, ist, geduldig zu sein. Ohne in Philosophie zu verfallen, ist Laufen etwas, das man gerne immer wieder und immer wieder tun sollte. Laufen ist in hohem Maß Wiederholung, und es geht darum, den Prozess zu genießen. Denn Laufen ist wirklich ein endloser Prozess. Daher gibt es keinen Grund, Verletzungen und andere Fallen zu riskieren, indem man zu viel zu schnell will. Nimm es ruhig. Genieße es. Sei geduldig.
Wenn du einen guten Trainingsplan brauchst, der dich sicher und effektiv auf 5 km, 10 km, Halbmarathon oder Marathon vorbereitet, findest du ihn hier: Lauftrainingsprogramme
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