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So bleibt deine Laufmotivation im Winter erhalten

Es ist wichtig, das Sommertraining über den Winter beizubehalten. Der dänische Marathon-Rekordhalter Jacob Sommer Simonsen gibt dir hier Tipps, wie du die Motivation im Winter hältst.

Ein kalter Morgen mit starkem Wind, strömendem Regen und Dunkelheit ist einfach nicht so attraktiv wie ein Lauf im Sonnenaufgang an einem Juli-Morgen, wo man in Shorts und T-Shirt das Haus verlassen kann.

Für viele sinken Lust und Trainingsumfang, und damit auch das Niveau, im Winter. Das kann nicht nur bei den Leistungen spürbar werden: Es kann auch zu Verletzungen führen, wenn man wieder startet.

Das Wichtigste im Winter ist daher KONTINUITÄT: Vermeide Verletzungen, Krankheiten oder längere Trainingspausen – das ist eigentlich immer wichtig, aber besonders im Winter.

Hier versuche ich, einige Tipps zu geben, die nicht nur durch den Winter helfen, sondern dich danach vielleicht noch stärker machen.

Nimm an Laufveranstaltungen teil

Um regelmäßig loszukommen, ist es sinnvoll, sich Ziele zu setzen. Das kann im Training sein – z.B. wöchentliche Kilometer oder Minuten – oder im Wettbewerb. Letzteres wirkt immer gut.

Es dauert noch bis zum warmen Frühjahrs- oder Sommerhalbmarathon, den du im Kalender markiert hast, aber es gibt noch Läufe und Herausforderungen da draußen.

Es gibt viele Laufveranstaltungen, an denen du teilnehmen kannst, also geh raus und wähle ein paar aus, sowohl auf der Straße als auch im Gelände. Das Ziel muss nicht immer ein neuer Rekord sein; es kann auch ein gutes Erlebnis, ein hartes Training oder eine Möglichkeit, Erfahrung zu sammeln, sein.

Übe zum Beispiel, dein Tempo ohne Uhr zu halten, Flüssigkeit/Energie auf längeren Distanzen zu trainieren oder mental im Gelände stark zu werden.

Zusammen laufen

Einer der Gründe, warum Laufveranstaltungen gut für die Motivation sind, ist, dass man mit anderen läuft, warum also nicht zur Gewohnheit machen?

Es hilft immer, einen oder mehrere Trainingspartner zu haben, die auf einen warten, daher ist es sinnvoll, dies in deinem lokalen Netzwerk zu suchen.

Es gibt mittlerweile viele soziale Laufgemeinschaften, und wenn man ernsthafter trainieren möchte, gibt es auch viele Lauf- oder Leichtathletikclubs, die personalisiertes Training und Austausch mit anderen auf gleichem Niveau bieten.

Es verbessert das Niveau erheblich, mit anderen zu trainieren, anstatt immer allein zu laufen. Außerdem sind die Clubs eine starke soziale Gemeinschaft mit Gleichgesinnten – alles Punkte für die Motivationsbilanz.

Lass dich nicht vom Dunkel stoppen

Wenn die Tage kürzer werden, ist Dunkelheit ein natürlicher Teil des Winterlaufs. Aber es muss dich nicht entmutigen. Mit einer Stirnlampe auf dem Kopf und Reflektoren oder Licht am Körper bekommst du sowohl Sicherheit als auch Freiheit, zu laufen, wann es dir passt.

 

Setze dir also Ziele, finde jemanden zum Trainieren und vergiss das Licht nicht. So bist du gut auf dem Weg durch den Winter.

 

HERRE
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