Wahoo Elemnt Rival ist Wahoos erstes Gebot für eine GPS-Uhr. Dabei handelt es sich um eine Uhr, die sich an den seriösen Athleten richtet, der sich für Hardcore-Trainingsdaten interessiert und ansonsten keine weiteren besonderen Funktionen benötigt. Und vor allem richtet sich die Uhr aufgrund ihrer einzigartigen Triathlon-Funktionen auch an den Triathleten.
Wahoo ist bereits seit langem für seine Spezialisierung in der Fahrradwelt bekannt. Dies gilt für alle Bereiche dieses Fachbereichs wie etwa den Indoor-Heimtrainern, GPS-Fahrradcomputer bis hin zu den Fahrradsensoren sowie Pulsmessgeräten, die das Training des Athleten optimieren sollen. Doch nun hat Wahoo mit seiner ersten GPS-Uhr auch seine ersten Schritte in die Welt des Laufsport und dem Triathlon getan.
In den vergangenen Monaten habe ich die Uhr getestet und bin mir deswegen ziemlich sicher, dass wenn du Nutzer einer Wahoo Fahrradausrüstung bist oder dich derzeit nach einer speziellen Triathlonuhr umsiehst, dann wird die Wahoo RIVAL eine besonders naheliegende Wahl sein.

Testartikel-Übersicht
1. Die ersten Eindrücke über den Wahoo Elemnt Rival
3. Die Nutzung von Wahoo RIVAL - absolut simpel
4. Einstellungen und Verbindung zur Wahoo App
5. Die Sportprofile beim Wahoo RIVAL
6. Die Wahoo Elemnt Rival ist für den Athleten, der...
Meine ersten Eindrücke über den Wahoo Elemnt Rival
Jeder weiß, dass ein guter erster Eindruck von Bedeutung ist. Und dazu kann ich nur sagen, dass bereits das Gehäuse beim Wahoo Elemnt Rival beeindruckt.
Ich bin der Meinung, dass das Uhrengehäuse von hoher Qualität ist. Und ich hatte wirklich die Auffassung, dass mir ein Top-Produkt präsentiert wurde. Das Uhrengehäuse ist besonders einladend, von guter Qualität und optisch sehr ansprechend. Es besteht keinerlei Zweifel, dass das Gehäuse rein optisch betrachtet nur so vom Triathlon ausstrahlen möchte. Und wenn du sogar ein Triathlet bist, dann wirst du sicherlich von seiner Ausstrahlung angezogen.
Als absoluter Neuling innerhalb der Produktwelt von Wahoo finde ich, dass das Gehäuse einen basierten Intro für die Uhr selbst und ihre Kombination mit der App bietet. Es ist dabei so simpel, verständlich und einfach herauszufinden, wie die Uhr in Bezug auf die intelligente Verbindung mit der App eingerichtet wird (dazu jedoch später mehr).

Wenn man die Uhr trägt, so finde ich (als Frau), dass sie gewichtstechnisch relativ schwer ist. Das Gewicht liegt bei 54g und entspricht die Gewichtsklasse einer Garmin FR945. Während es in seiner Displaygröße eine Garmin Fenix 6 Pro ähnelt. Dies sind zwei der beliebtesten Uhren von Garmin, die ich jedoch nicht nutzen würde, weil sie schlichtweg für mein Handgelenk zu groß sind.
Trotzdem ist das ganze Design beim Elemnt Rival als eine äußerst praktische Uhr den seriösen Athleten an. Dabei handelt es sich nicht um eine Modeuhr wie es bei vielen anderen Uhren heute der Fall ist. Ob dies nun positiv oder negativ zu werten ist, ist allein eine individuelle Geschmackssache. Eine solide Sportuhr ist sie allemal.

Wahoo vs. Garmin
Nun, wo wir die GPS-Uhren von Wahoo Rival und Garmin miteinander vergleichen, ist es ziemlich naheliegend, etwas tiefer in die Thematik einzutauchen, was Wahoo im Grunde kann und was nicht. Garmin.
Die grundlegenden Funktionen beim Wahoo Rival:
Die GPS-Uhr hat eine Akkulaufzeit von 24 Stunden bei eingeschaltetem GPS und 14 Tagen im Standby-Modus.
- 240x240 px. Farbdisplay
- Wasserabweisend bis 50 Meter
- LiveTrack-Support bei Verbindung mit einem Smartphone
- Unterstützt ANT+ und Bluetooth-Sensoren
- Unterstützt den Wattmeter-Betrieb wie z.B. Stryd
- Kann sich mit Apps von Drittanbietern wie beispielsweise Strava, TrainingPeaks, Dropbox und anderen verbinden.
- Barometrischer Höhenmesser
- Optischer HR-Sensor auf der Rückseite für die Messung von HR-Daten, die auch zum Schwimmen geeignet sind.
Jene Funktionen, die Wahoo nicht anbietet wie z.B. Garmin Uhren sind:
- Trainingsplanung (dies ist jedoch mit z.B. TrainingPeaks möglich)
- Router/Navigation/Kompass
- Karte
- Musik
- Kontaktlose Zahlung
- HR-Daten rund um die Uhr in der App
- Das Tracken von Schlaf, Treppenstufen oder ähnlichen Messungen.
- Keine Alarme
- Sportalarme wie Pulszonen, Tempo, Leistung, Trittfrequenz usw.
- Live Strava-Segmente
- Angaben über die Trainingsbelastung, Erholungszeit oder anderen physiologischen Parametern.
Wie ich bereits zuvor erwähnt hatte, ist die Wahoo-Uhr keine ausgefallene GPS-Uhr mit zahlreichen Funktionen, die sogar eine Garmin völlig aus der Bahn bringen würde. Dennoch hat diese Uhr etwas zu bieten. Es handelt sich vielmehr um eine einfache Uhr, die alles misst, was ein Athlet in seinem spezifischen Training braucht - und nichts mehr. Und so wie Wahoo den Elemnt Rival gefertigt hat, ist es eine Uhr für den seriösen Athleten, die das, was sie tun bereits gut kennen und daher genau wissen sich zu bewegen.
Ich gehe jedoch davon aus, dass wir in den kommenden Versionen von Wahoo weitere dieser zusätzlichen Parameter sehen werden. Elemnt Rival ist die erste Uhr und es funktioniert auch wie es sollte. Dennoch gibt es definitiv auch Platz für mehr Funktionen, sodass die Uhr eine etwas breitere Zielgruppe erreichen kann und für den Sportler besonders aufregend sein wird.
Vergleichstabelle zw. Wahoo RIVAL und Garmin FR745

Die Nutzung von Wahoo Elemnt Rival - absolut simpel
Das allbekannte Sprichwort "Weniger ist mehr" passt besonders gut zum Elemnt Rival. Eine Uhr, mit der du dich zu 100% auf die Leistung und nicht auf die Ausrüstung konzentrieren kannst.
Und genauso simpel ist die Uhr auch in ihrer Funktion und dem Aussehen. Die Uhr verfügt über fünf Tasten und zu meiner großen Freude keinen Touchscreen. Dies ist natürlich sehr individuell, ob man einen Touchscreen bevorzugt. Doch ich persönlich bevorzuge Drucktasten und bin mir sicher, dass ich während meines Trainings keinen unbewussten Tastendruck ausüben werde.

Wer zuvor viel Garmin genutzt hat und eben deswegen sich an das Betriebssystem und die Benutzerfreundlichkeit gewöhnt hat, so war es doch für mich eine ziemliche Herausforderung, stattdessen nun den Elemnt Rival zu nutzen. Es war schon gewöhnungsbedürftig, weil die Tasten in Bezug auf das Auf/Ab, Start/Stopp und Runde nicht intuitiv genug sind. Ich würde dem jedoch auch hinzufügen, dass wenn ich vorher nicht an Garmins Uhren gewöhnt gewesen wäre, dann hätte ich Wahoos System eindeutig nicht als herausfordernd empfunden. Es war im Grunde nur etwas Neues für mich und ich musste mich nur daran gewöhnen!
Wenn es lediglich darum geht, rund um die Uhr zu navigieren, so wird hiermit (erneut) bestätigt, dass die Uhr nicht mit ausgefallenen Features und Funktionen ausgestattet ist. Sie verfügt nur über wenige Displayanzeigen, zwischen denen man wechseln kann - und die vier, die zu wählen sind, beziehen sich allesamt auf ein bestimmtes Training ab. D.h. 1) Displayanzeige mit Uhrzeit, Datum und Anzahl der Schritte pro. Tag, Gesamtlaufstrecke (für die aktuelle Woche) und Batterieprozentsatz, 2) Beginn einer Trainingseinheit, 3) Herzfrequenzdaten und 4) Höhenmesserdaten.
Der clevere und ausgefallenere Aspekt von Elemnt Rival liegt in der zugehörigen App. Denn in der App richtest du die Uhr ein und verwaltest sie von dort aus. Beispielsweise, welche Daten du unter den einzelnen Trainingsprofilen angezeigt haben möchtest, wie das Laufen, Radfahren, Triathlon usw. Darüber hinaus lässt sich die Displayanzeige "Startseite" sowohl in Bezug auf das Erscheinungsbild sowie auf die angezeigten Daten einrichten.
Grob gesagt, so wird ALLES über das Handy gesteuert, also findet auch hier wirklich der Nerdismus statt. Die Uhr macht genau das, wofür sie über die App eingerichtet worden ist.
Einstellungen und Verbindung zur Wahoo App
Wie genau funktioniert die Wahoo App?
Während die Garmin App in Bezug auf das Erfassen und Analysieren der Trainingsdaten nach einem Training und der Synchronisation aufgebaut ist, so funktioniert die App von Wahoo insofern, dass die Trainingsdaten in Bezug auf die Einstellung und die anschließende Synchronisation vorher ausgeführt werden. Über die App verläuft nämlich die gesamte Einrichtung der Uhr.
Glücklicherweise ist das Einstellen der Uhr sehr, sehr einfach gestaltet. Es ist vielleicht eine der einfachsten Einstellungen einer GPS-Uhr, die ich je in den Fingern bekommen habe. Der Boot-Assistent fordert dich lediglich dazu auf, die Wahoo Elemnt-App auf das Handy herunterzuladen und den QR-Code zu scannen, der beim Einschalten der Uhr auf dem Zifferblatt angezeigt wird. Dann musst du nur noch den Anweisungen folgen und die Uhr wird ziemlich schnell mit der App verbunden.
Wie bereits zuvor erwähnt, ist so ziemlich alles in Bezug auf die Einrichtung über die App möglich - direkt über das Auswahldisplay (hier stehen vier zur Auswahl), die Displayfarbe, die Funktion der Tasten und die einzelnen Sportprofile.
Im folgenden Bild siehst du eine kleine Auswahl der Optionen zum Einrichten und Einstellen.

Insgesamt würde ich sagen, dass das Pairing und Synchronisieren von der Uhr zur App super gut verlief. Ich habe nur einmal nach einem Training festgestellt, dass mein persönliches Training nicht automatisch synchronisiert wurde. Stattdessen musste ich es manuell eingeben und übertragen lassen. Ansonsten fand die Synchronisierung im Hintergrund statt und unabhängig davon, ob ich die Uhr benutzt hatte oder dafür mein Smartphone benutzte.
Das heißt, sobald ich eine Aktivität abgeschlossen habe, wurde sie automatisch in die Wahoo-App und von dort weiter in die von mir installierten Apps der Drittanbieter hochgeladen. In meinem Fall wird das Training direkt mit meinem TrainingPeaks-Konto und meinem Strava-Profil synchronisiert. In der Tat geschah dies so schnell, dass ich Benachrichtigungen über "Kudos/Likes" auf Strava erhalten habe, bevor ich überhaupt bemerkt hatte, dass meine Aktivität hochgeladen wurde. Positiv!

Während die Uhr und das Handy miteinander verbunden sind, erhält die Uhr auch bestimmte Smartphone-Benachrichtigungen, die bei Bedarf in der App angepasst oder sogar deaktiviert werden können. Als besonders kleine, intelligente Funktion ist es über die App tatsächlich möglich, ein Live-Tracking zu aktivieren. Dies bedeutet, dass die Familie und Freunde die Möglichkeit haben, dir beispielsweise während eines Wettkampfs zu folgen. Diese Funktion ist aber auch eine gute Sicherheit, wenn du alleine trainieren solltest.

Die Sportprofile beim Wahoo RIVAL
Wahoo ist eine Lauf- und Triathlonuhr, die so simpel gestaltet ist, wie die Sportarten im Prinzip an sich auch sind. Die Uhr kann das tun, wozu es benötigt wird - weder mehr noch weniger. Als Ausgangspunkt kannst du zwischen den Profilen wählen: Laufen (GPS), Laufband-Laufen, Schwimmen im Pool, Schwimmen im offenen Meer, Radfahren (GPS), KICKR, Kraft, Yoga und Triathlon. Du kannst aber auch deine eigenen Sportprofile aus der App erstellen, indem du "Trainingsprofil hinzufügen" auswählst. Wie bereits zuvor erwähnt, hast du die Möglichkeit, die Displayanzeigen selbst zu gestalten. In Bezug auf die Auswahl der Anzahl der Felder und welche Daten in jedem Feld angezeigt werden sollen.
Als ehemalige Triathletin und aktuelle Läuferin kann ich keinen Zweifel feststellen, an wen sich die Uhr in erster Linie richtet. Hierbei handelt es sich um die Gruppe der Triathleten, was auf die intelligenten Triathlon-spezifischen Funktionen der Uhr zurückzuführen ist. Beispielsweise die automatischen und berührungsfreie Runden in Schaltzonen. Es ist sogar möglich, eine Runde "rückgängig zu machen", wenn du oder der Algorithmus der Uhr ein Fehler gemacht hat. Zudem ist es in der App möglich, die Zwischenzeiten beim Training nachträglich zu korrigieren, damit sie dann vollständig korrekt sind - noch bevor die Aktivität auf den Apps der Drittanbieter, wie beispielsweise Strava oder TrainingPeaks hochgeladen werden. Als ehemalige Triathletin finde ich das schon ziemlich cool. Leider ist dies keine der Funktionen, die ich selbst testen durfte. Aber nach dem, was andere berichten, funktioniert sie hervorragend. Ich werde jedoch später in diesem Artikel weitaus mehr über die Triathlon-Funktionen dieser Uhr berichten.
Allen Aktivitäten haben gemeinsam, dass ein Training durch das Drücken der rechten Uhrentaste gestartet wird. Von hier aus wird das gesamte Sportmenü angezeigt und es ist zudem möglich, genau die Aktivität auszuwählen, die du gern ausführen möchtest.

Die einzige Funktion, dass ich als eines der ersten nicht sofort gefunden hatte, war Wahoos "Perfect View Zoom". Wer bereits mit den Fahrradcomputern von Wahoo vertraut ist, für dem ist die Funktion an sich nichts Neues. Doch für mich war sie völlig neu. Mit der Zoomfunktion kannst du nämlich die Anzahl der Datenfelder beliebig erhöhen oder verringern, die sich während einer Aktivität anzeigen lassen. Beispielsweise, wenn man nur zwei Felder hineinzoomen möchte, wie z. B. Tempo pro km und die Distanz. Dann kannst du auf eine Verknüpfung drücken, d. h. auf zwei Tasten (die in der App einzurichten sind) und zoomst genau diese beiden Felder.
Es ist eine Funktion, von der ich nie annahm, dass ich sie vermissen würde. Daher finde ich sie schon ziemlich cool. Ich habe es speziell für mein Intervalltraining verwendet, bei dem ich nichts anderes als meinen Tempo pro Runde oder die Distanz pro Runde erfahren möchte. Ich könnte mir deshalb vorstellen, dass es durchaus eine Funktion ist, die ich während eines Laufs nutzen werde. Ich bin ein Trainingstyp, dass wenn es an der Uhr viele Felder gibt, mit denen ich mich befassen muss, dann gibt es auch viele Dinge, über die ich im Training nachdenken muss. Wenn ich also Informationen über den Puls, Trittfrequenz, das Tempo, die Distanz usw. sehe, werde ich unnötig zu viel Mühe darauf verwenden, über alle Aspekte nachzudenken. Und folglich mich völlig darüber ausheulen, wenn eines der Parameter ausfällt. Wenn ich aber nur zwei Felder angezeigt bekomme, bin ich nicht automatisch so eingestellt, dass ich mich auf alle anderen Informationen beziehen möchte.

Wahoo Elemnt Rival – Laufprofil
Obwohl ich mehrmals erwähnt und darauf hingewiesen habe, dass Wahoo eine simple und nicht ausgefallene GPS-Uhr ist, ist es mir jedoch auch wichtig zu betonen, dass es definitiv nichts ist, woran ich während meines Trainings selbst gedacht habe. Hier bin ich der Meinung, dass die Uhr genau zeigt, was ich brauche – und was ich auch auf einer Garmin-Uhr sehen würde.
Im Allgemeinen findet der Elemnt-Rivale schnell ein GPS-Signal. Es gestaltet sich recht einfach und schnell, eine Aktivität auszuwählen und drauf loszulegen. Selbstverständlich wird davon ausgegangen, dass du dir mit dem Einrichten des Laufprofils Zeit gibst, wie du es über die App haben möchtest. Es ist leider nicht möglich, die Laufeinstellungen während eines Trainings auf der Uhr zu ändern, wie z. B. bei der Garmin. Du solltest dich also selbst daran erinnern, diese Daten anzusehen, bevor du zum Training losläufst.
Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, welche Datenfelder du in deinem Lauftraining angezeigt haben möchtest. In den folgenden Darstellungen findest du alle allgemeinen Datenfelder, aus denen du eine Auswahl treffen kannst. Darunter stehen mehrere einzelne, spezifische Datenfelder zur Auswahl.

Für meine spezifischen Laufstrecken, bei denen ich beispielsweise Tempoblöcke laufe oder ein Intervalltraining ausführe, bin ich ein großer Fan davon, meine Runden selbst patchen zu können. Selbstverständlich ist dies auch beim Elemnt Rival möglich, bei dem die Uhr entweder in einer bestimmten Distanz oder zu einer bestimmten Zeit automatisch gepatcht werden kann. Zudem ist es möglich, diese Funktion automatisch anzuhalten, wenn du beispielsweise an einer Ampel stehst. Des Weiteren gibt es Funktionen, die sich ausschließlich über die App aktivieren/deaktivieren.
Obwohl ich zum Anfang erwähnt habe, dass ich die Uhr für relativ groß halte, muss ich andererseits auch zugeben, dass sie mit einem großen Display wirklich cool ausschaut. Die angezeigten Daten sind ziemlich deutlich dargestellt, was das Ablesen der Uhr unterwegs als extrem einfach gemacht hat. Denn man verbringt nur einen Sekundenbruchteil damit, alles zu lesen, was auf dem Display geschrieben steht.

Die Daten, die du nach dem Lauf erhalten wirst, sind äußerst detailliert. Die Uhr zeigt die Distanz, Gesamtbewegungszeit, durchschnittliches und maximales Tempo, den Auf- und Abstieg, Kalorienverbrauch, Aufteilung der Pulszone, Trittfrequenz, Runden und vieles mehr. Bei all den angezeigten Daten kommt es keinesfalls vor, dass etwas Ungewöhnliches zu sehen ist. Denn die Trainingsdaten kommen auf der Uhr so an wie sie sollten, und sie scheinen auch korrekt zu sein.
Über die App ist es nach dem Lauf möglich, die Trainingsdaten in Bezug auf das Tempo, die Höhe, den Puls, die Trittfrequenz und den Runden noch visueller dargestellt zu betrachten.


(Angezeigte Daten von der Wahoo App)
Wer ein Wattmeter wie Stryd nutzt, kann die Daten direkt auf der Uhr anzeigen lassen. Danach jedoch, leider nicht mehr in der App. Daten werden dafür in den Apps der Drittanbieter wie TrainingPeaks und Strava angezeigt.
Wahoo Elemnt Rival - Fahrradprofil
Für das Fahrradprofil gilt das Gleiche in Bezug auf das vorherige Einrichten der Daten, das Anzeigen der Daten unterwegs und die Ergebnisse nach einer Radtour.
Das Fahrradprofil unterscheidet sich jedoch vom Laufprofil darin, dass die Uhr für die reibungslose Zusammenarbeit mit den Fahrradcomputern von Wahoo ausgelegt ist, wenn sie für den Triathlon genutzt wird. Und natürlich mit derselben App synchronisiert wie beim Fahrradcomputer. Was Wahoo von allen anderen auf dem Markt befindlichen GPS-Uhren unterscheidet, einschließlich Garmin, ist seine einzigartige Funktion "Touchless Transitions". Denn hier werden die Daten automatisch zwischen der Uhr und dem Fahrradcomputer synchronisiert, sodass du dich als Athlet nur noch auf das Training konzentrieren kannst - und nicht darauf, dass die richtigen Tasten zur richtigen Zeit gedrückt werden.
Leider habe ich die Uhr nicht selbst auf einer Radtour getestet, aber mein Kollege Peter hatte dafür mal die Uhr unterwegs mit und sie war dem Laufprofil sehr ähnlich. Sein persönliches Feedback dazu war, dass das Display vom Elemnt Rival sehr einfach abzulesen ist. Die Zahlen sind besonders klar dargestellt. Selbst mit den sechs Datenfeldern, die angezeigt werden können, ist es keinesfalls anstrengend die angezeigten Werte zu lesen. Die Datenfelder an sich werden noch deutlicher, sobald die Aktivität ausgeführt wird, da die Texte/Titel (HR, Watt usw.) auf den Feldern verschwinden, nachdem du genau weiß, welches Feld denn was anzeigt. Nur um den Zahlen zusätzlichen Platz zu geben.
Welche Datenfelder angezeigt werden sollen, sollte zuvor über die App eingerichtet werden (genau wie beim Läuferprofil). Hier kannst du zwischen den im Bild unten gezeigten Feldern wählen.

Die Tatsache, dass Elemnt Rival sich vollständig mit den Fahrradcomputern von Wahoo integrieren lässt, bedeutet natürlich auch, dass die Uhr dazu verwendet werden kann, um Wahoos Heimtrainer Kickr zu nutzen.

Das einzigartige Funktion von Wahoo Elemnt Rival - das Triathlonprofil
Obwohl das Lauf- und Fahrradprofil besonders gut funktionieren, ist es kein Geheimnis, dass die Uhr auf den Triathleten ausgerichtet ist. D.h. das Zusammenspiel von Schwimmen, Radfahren und Laufen. Die Uhr funktioniert sowohl beim Schwimmen im offenen Meer als auch beim Schwimmen im Pool. Egal für welche Art von Triathlon-Wettkämpfen die Uhr verwendet werden soll, sie funktioniert allemal.
Und genau mit diesem Triathlon-Profil unterscheidet Elemnt Rival sich von allen anderen Uhren auf dem Markt. Die Uhr kann sich registrieren, sobald du einen Übergang vornimmst. Dies kann eine Schaltzone sowie die automatische Umschaltung zwischen den verschiedenen Trackingsystemen in Bezug auf das Schwimmen, Radfahren und Laufen sein.
Leider konnte ich diese Funktion während der Corona-Zeit und in der Schwangerschaft nicht selbst testen, dennoch habe ich mehrere Bewertungen darüber gelesen, in denen andere diese Funktion getestet haben. Deren Berichten zufolge, sollte die Funktion hervorragend funktionieren. Mehrere Tests haben gezeigt, dass die Uhr nur wenige Sekunden benötigt, um dann zu erkennen, dass sie von einer Aktivität zur nächsten wechselt. Doch in der Zwischenzeit nimmt die Uhr immer noch Daten auf und wertet diese aus, sodass keine Daten verloren gehen. Zudem ist es möglich, die Zeit für die einzelnen Runden und Schaltzonen anschließend manuell anzupassen.

Sobald du während dem Triathlon auf das Fahrrad steigst, kann Elemnt Rival die Daten von der Uhr direkt an den Wahoo-Fahrradcomputer senden. Falls diese dann vorhanden ist und bald darauf, die Daten an die Uhr zurücksenden, sobald du die Wechselzone erreichst.
Als ehemalige Triathletin bin ich davon überzeugt, dass dies nach einem genialen Feature klingt. Das Adrenalin sprudelt durch den Körper, wenn du die einzelnen Schaltzonen erreichst. Und obwohl es (für sich selbst) wichtig ist, diesen Schub in den Schaltzonen rechtzeitig zu bekommen, herrscht dennoch so viel Chaos, dass man es dann wieder vergisst oder es nicht zum richtigen Zeitpunkt erledigt hat. Es ist also nur hundertmal einfacher, wenn die Uhr das Schalten automatisch erkennt und du dich nur darauf konzentrieren musst, den Wechsel auszuführen. Ich hätte diese Funktion für meine Triathlon-Wettbewerbe damals geliebt!
Zusätzlich zum typischen Triathlon-Wettkampf ist es auch möglich, die Schwimmwettkämpfe tracken zu lassen, indem du die obere rechte Taste in der Mitte des Trainings gedrückt hältst. Dies macht es möglich ein anderes Sportprofil zu wählen. Dieses Hin- und Herwechseln kann auf unbestimmte Zeit erfolgen, sodass du auf Wunsch einen manuellen On-the-Fly-Multisport-Modus erstellen kannst.

Wahoo Elemnt Rival – eine authentische Uhr für den seriösen Athleten
Willkommen in der Welt des Laufens! Mit Elemnt Rival finde ich definitiv, dass Wahoo ein wirklich gutes Gebot als erste GPS-Uhr abgegeben hat. Diese Uhr versucht insofern zu betonen, dass das Wichtigste am Training die Leistung und nicht die Unterhaltung ist. Sie ist super minimalistisch und simpel gestaltet, aber dies keinesfalls im negativen Sinne.
Solange die Uhr ihren Job macht und Bestnoten erzielt, spielt es möglicherweise keine Rolle, wie schick sie ist. Und die Wahoo Elemnt Rival-Uhr beweist genau das.
Wenn du trainierst, dann trainierst du - und auch die Uhr. Es gilt nicht während eines Trainings, sich die großen Gedanken machen zu müssen. Stattdessen sollte der Fokus auf das Training/den Wettkampf liegen und genau dies unterstützt die Uhr optimal. Man kann sich also vor oder nach dem Training mit der Uhr beschäftigen. Dies geschieht über die Wahoo-App, die ein Teil von Elemnt Rival ist und wirklich einen Unterschied macht. Die App ist intelligent und äußerst benutzerfreundlich, und meiner Meinung nach ist es besonders cool, die gesamte Einstellung von dort aus verwalten zu können. Und nicht auf der Uhr selbst, die oftmals zwischen den verschiedenen Displayfeldern wechselt.

Nach dem Testen dieser Uhr möchte ich jedoch auch betonen, dass sie nicht jedermanns Geschmack trifft. Denn sie ist eher für jene, die für sich bloß eine Hardcore-Sportuhr wünschen und in erster Linie für jene, die den Triathlon selbst ausüben. Besonders aufgrund der einzigartigen Funktion dieser Uhr mit den nahtlosen Übergängen für das Triathlontraining und den Wettkampf.
Wer bereits Benutzer der Wahoo-Produkte sist und gern innerhalb des gleichen Betriebssystems, der gleichen Benutzeroberflächen und der gleichen Benutzerfreundlichkeit bleiben möchten, dann ist es völlig naheliegend, wenn du auch in den Elemnt Rival investierst. Eine authentische GPS-Uhr, die den seriösen Athleten unterstützt.
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